Der Umgang mit den digitalen Medien ist schon heute für viele Deutsche ganz selbstverständlich. Für die Zukunft sagen die Experten eine weitere Zunahme von Digitalisierung und Vernetzung voraus – höhere Bandbreiten, schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten und eine größere Verbreitung von mobilen Breitbandanschlüssen werden unser Kommunikationsverhalten weiterhin beeinflussen und prägen. Die Befragung zeigt, was den Konsumenten dabei besonders wichtig ist: hohe Datensicherheit, intuitive Benutzerführung, einfache Bedienbarkeit von Endgeräten sowie eine hohe Schnelligkeit der Dienste.
Kommunikationsverhalten und Geräteausstattung der Konsumenten
Die Studie zeigt, dass die meisten der befragten Konsumenten den Umgang mit den digitalen Medien längst verinnerlicht haben. Rund 86 Prozent der befragten Deutschen geben an, dass der Umgang mit den digitalen Medien für sie ein wichtiger Bestandteil ihres täglichen Lebens sei. Damit ist Deutschland im Ländervergleich der Studie Spitzenreiter in Bezug auf den Umgang mit den digitalen Medien. An zweiter Stelle des Studienländerrankings folgt Ungarn mit 85 Prozent, das Schlusslicht bilden die USA mit 70 Prozent (siehe Abbildung 5).
64% der befragten Deutschen sind der Ansicht, dass die heutigen technischen Geräte und Internetangebote ihre Lebensqualität erhöhen. Und dies ist bei Weitem kein Phänomen, das nur junge Zielgruppen etwas anginge, im Gegenteil – 54 Prozent der Befragten meinen, dass das Internet das Leben auch für ältere Menschen einfacher macht.
Auch der mobile Zugriff ist den Deutschen wichtig: Mehr als die Hälfte der Befragten in Deutschland (51%) beschäftigt sich mit ihren technischen Geräten auch unterwegs. Bei der Digitalen Avantgarde liegt die Zustimmung hier sogar bei 85 Prozent (siehe Abbildung 6). Zusätzliche Bedeutung scheint künftig auch das Design der Endgeräte zu bekommen: Der Aussage „Für mich ist es wichtig, trendige Endgeräte zu besitzen und zu benutzen“ stimmt in Deutschland heute zwar erst knapp ein Viertel der Befragten zu, in Südkorea sind es jedoch bereits fast doppelt so viele, nämlich rund 42 Prozent der Befragten, die Wert auf das Design ihrer Endgeräte legen. 66 Prozent der Vergleichsgruppe der Digitalen Avantgarde finden es wichtig, trendige Endgeräte zu besitzen – für 62 Prozent der Digitalen Avantgardisten ist das Design sogar genauso wichtig wie die technische Funktionalität. In Zukunft wird das Design also wohl auch in Deutschland noch deutlich an Bedeutung gewinnen (siehe Abbildung 7).
Ein weiteres Indiz für die bereits heute hohe Vernetzung ist auch der Wunsch nach ständiger Erreichbarkeit. Rund 53 Prozent der Befragten in Deutschland ist es wichtig oder sehr wichtig, immer erreichbar zu sein; in den übrigen Ländern liegt dieser Wert zum Teil sogar noch deutlich höher, in Südkorea beispielsweise bei 85 Prozent, in Frankreich bei 75 Prozent.
Der Blick auf die Geräteausstattung zeigt, dass Mobiltelefone und stationäre Computer bereits heute zur Standardausstattung der Haushalte zählen: 96 Prozent der befragten Deutschen besitzen ein Mobiltelefon, 84 Prozent nennen einen PC ihr Eigen. Einen MP3-Player besitzen rund 68 Prozent, einen Laptop 60 Prozent, und immerhin fast jeder zweite Befragte hat auch eine Spielkonsole zu Hause oder plant, sich in den nächsten zwölf Monaten eine anzuschaffen. Und auch bei den SetTop-Boxen hat die Zukunft bereits begonnen: In Großbritannien besitzt bereits jeder zweite Befragte eine SetTop-Box, in Deutschland zeigt die Digitale Avantgarde, wohin der Trend geht. Bereits 21 Prozent dieser Trendsettergruppe besitzen eine SetTop-Box, weitere 24 Prozent planen eine Anschaffung in den nächsten 12 Monaten. Ein weiterer Anhaltspunkt für die zunehmende Bedeutung der Vernetzung ist auch die Zahlungsbereitschaft der Konsumenten: Rund 68 Prozent der Digitalen Avantgarde in Deutschland stimmen der Aussage „Bei Kommunikationstechnologie und Medienangeboten zahle ich für gute Qualität gerne auch etwas mehr“ zu (siehe Abbildung 8).




