LIFE 1 - Ergebnisse im Überblick

Die digitale Vernetzung ist heute schon in vielen Lebensbereichen selbstverständlich und wird in Zukunft weiter zunehmen. Die Ergebnisse einer internetrepräsentativen Studie mit insgesamt 10.545 Konsumenten1 aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Ungarn, USA und Südkorea sowie einem Panel von 56 Experten zeigen die Trends im digitalen Leben auf.

Selbstverständlicher Umgang mit digitalen Medien – auch mobil:

Für rund 85% der befragten Deutschen ist der Umgang mit digitalen Medien bereits heute selbstverständlicher Bestandteil ihres Lebens. Mehr als 50% der Befragten schätzen den mobilen Zugriff auf ihre technischen Geräte, bei der Digitalen Avantgarde sind es sogar 85%.

Vernetzung erhöht Lebensqualität, Lifestyle wird wichtiger:

64% der befragten Deutschen sind der Ansicht, dass die heutigen Internetangebote und technischen Geräte ihre Lebensqualität erhöhen. Für 66% der Digitalen Avantgarde ist es wichtig, trendige Endgeräte zu besitzen, für 62% ist das Design genauso wichtig wie die technische Funktionalität.

Wachstum bei Breitband und mobiler Vernetzung in Deutschland:

Die Experten prognostizieren in Deutschland eine Verdoppelung der Breitbandanschlüsse auf 36 Millionen bis 2015 und Datenübertragungsgeschwindigkeiten von teilweise mehr als 100 Mbit/s. Für die Anzahl der UMTS-Anschlüsse im Mobilfunk wird von den Experten eine Verdoppelung bis 2010 erwartet.

Steigende Nutzung moderner Kommunikationsformen:

50% der befragten Deutschen sind Mitglied in einem internetbasierten Social Network , in Großbritannien sind es 61% und bei der Digitalen Avantgarde bereits 68%. Rund ein Viertel der Deutschen, die Mitglied in einem privaten Social Network sind, tauscht so auch Fotos aus, in Südkorea sind es 47% und bei der Digitalen Avantgarde bereits 48%.

Konsumenten wollen einfache und personalisierte Angebote:

Mehr als 56% der befragten Deutschen wünschen sich individuelle und auf ihre Interessen zugeschnittene Angebot e, in Südkorea sind es mehr als 70% der Befragten und bei der Digitalen Avantgarde sogar 84%. Wichtig ist auch die einfache Nutzung: 79% der Deutschen wünschen sich eine intuitive Bedienbarkeit.

Digitale Vernetzung nimmt in allen Lebensbereichen zu:

Experten und Konsumenten erwarten eine starke Zunahme der digitalen Vernetzung, vor allem in den Lebensbereichen Familie & Freunde, Freizeit & Wohlbefinden, Arbeiten & Lernen und Materielles & Finanzielles. ie deutschen Konsumenten sehen zu 65% eine besondere Zunahme im Bereich Freunde und Familie.

Hohe Bedeutung digitaler Medien in der Freizeit:

72% der befragten Deutschen können sich ihre Freizeit ohne Telekommunikation und Internet nicht vorstellen, bei der Digitalen Avantgarde sind es sogar 93%. Online-Musik und -Videos sowie die Möglichkeit, Fotos zu teilen, gehören in allen betrachteten Ländern zu den Top 5 der interessantesten Dienste in diesem Lebensbereich.

Familie und Freunde als Treiber der digitalen Vernetzung:

Für 57% der befragten Deutschen spielt die digitale Vernetzung mit Familie und Freunden heute eine große Rolle, in Frankreich sind es bereits 69% und bei der Digitalen Avantgarde 88%. Ohne Internet und Telekommunikation könnten 73% der befragten Franzosen und 51% der Deutschen ihre Freundschaften bzw. die Beziehung zu ihrer Familie nicht aufrechterhalten.

Trend zu mobilem und netzbasiertem Arbeiten:

63% der befragten Deutschen sind für ihre Arbeit auf das Internet angewiesen, bei der Digitalen Avantgarde sind es bereits 81%. Angebote für mobiles Arbeiten oder Web collaboration – Teamarbeit auch über Distanzen hinweg – sind für mehr als 60% der deutschen Befragten interessant.

Digitales Einkaufen wird Alltag:

70% der befragten Deutschen kaufen heute mehr online als vor drei Jahren, bei der Digitalen Avantgarde sind es 82%. In fast allen Ländern informieren sich mehr als drei Viertel der Befragten vor einem Kauf im Internet. Online-Preisvergleiche gehören aus Sicht der Konsumenten zu den interessantesten Diensten im Bereich Materielles & Finanzielles.

 

1 Wenn hier und im Folgenden von Experten, Konsumenten etc. die Rede ist, sind stets auch Expertinnen und Konsumentinnen gemeint. Die Beschränkung auf die männliche Form erfolgt ausschließlich aus Gründen der Lesbarkeit.