2.0 Top-Sicherheitsmaßnahmen

Basisschutz ist weit verbreitet

Basisschutz ist weit verbreitet

Online wie Offline, das Sicherheitsbewusstsein der befragten Onliner ist hoch: Neun von zehn schließen die Eingangstür ab, wenn sie das Haus verlassen. Entsprechend haben 93 Prozent der Onliner ihren PC oder ihr Notebook mit einem Virenschutzprogramm ausgestattet; Firewalls sind bei 81 Prozent der Nutzer installiert. Auch regelmäßige Updates von Browser und Betriebssystem sind weit verbreitet (78%). Nur zwei Prozent der deutschen Onliner geben an, keine Sicherheitsmaßnahmen für die Internetnutzung getroffen zu haben.

Kompetente Surfer schützen sich besser

Kompetente Surfer schützen sich besser

Wie gut sich Onliner über die Standardmaßnahmen hinaus schützen, hängt jedoch stark von ihrer Internetkompetenz ab. Knapp zwei Drittel (64%) der befragten Onliner geben an, sich kompetent im Internet zu bewegen. Diese Surfer verwenden sicherere Passwörter, die z. B. Sonderzeichen enthalten. Ebenso schützen sie besser ihre Anonymität im Netz: Sie löschen regelmäßiger Cookies oder den Verlauf des Browsers (66%; Surfer, die sich selbst nicht als kompetent einstufen: 48%). Sie nutzen neutrale E-Mail-Adressen, die nicht ihren Namen enthalten (25% vs. 7%), und 20 Prozent greifen auf alternative Suchmaschinen zurück, die z. B. die IP-Adresse des eigenen Rechners nicht speichern. Eine Sicherheitssoftware mit speziellem Browserschutz, Anti-Phishing-Programm etc. hat aus dieser Gruppe fast die Hälfte (49%) installiert – bei denjenigen, die sich selbst keine hohe Internetkompetenz zuschreiben, ist es nur jeder Dritte (34%).

Nachholbedarf zeigt sich bei den Smartphone-Surfern: Obwohl rund 80 Prozent von ihnen wissen, dass es spezielle Firewalls oder Virenschutz für Smartphones gibt, hat nur jeder Vierte (25%) tatsächlich einen Virenschutz installiert und nicht einmal jeder Fünfte (18%) eine Firewall.