Gefahr erkannt – Gefahr gebannt? In den eigenen vier Wänden scheinen Onliner in Deutschland zumindest auf einem guten Weg, was die Sicherheit im Netz angeht. Eine Mehrheit ergreift aktiv Maßnahmen, um sich und die eigenen Daten zu schützen. Fast neun von zehn Befragten (87 Prozent) schützen das kabellose Netzwerk daheim per Verschlüsselung, etwa acht von zehn (77 Prozent) Onlinern zusätzlich auch den Rechner oder Notebook mit einer Firewall. Genau so viele aktualisieren – wie von Experten empfohlen – regelmäßig das Betriebssystem ihres Rechners und schließen damit bekannt werdende Sicherheitslücken. Entsprechend hoch wird die eigene Kompetenz im Umgang mit dem Internet eingeschätzt: Der selbstbewussten Aussage: „Ich bewege mich kompetent im Internet“ mag dann auch kaum ein Onliner in Deutschland widersprechen – jedenfalls machte das nicht einmal jeder zehnte (8 Prozent) bei der aktuellen Studie. Doch wenn es um Maßnahmen geht, die über den Standard aus WLAN-Verschlüsselung, Firewall und regelmäßige Updates hinausreichen, zeigen sich deutliche Unterschiede. So löschen etwa nur drei von fünf Befragten (64 Prozent) regelmäßig den Verlauf und Cookies in ihrem Browser, nur etwa die Hälfte (55 Prozent ) nutzt eine Sicherheitssoftware, die bei Online-Banking und vor allem gegen Phishing schützen soll, und ebenfalls nur jeder Zweite (55 Prozent) aller Befragten sichert sich gegen einen Totalverlust der eigenen Daten durch regelmäßige back-ups.
