6.0 Frauen und IPTV?

Der Blick in die Zahlen verrät, dass Fernsehen per Internetprotokoll gerade für die weiblichen Befragten Vorteile bietet! Wegen der noch eher geringen Anzahl der IPTV-Pionierinnen, lassen sich vorerst eher Tendenzen ablesen, aber die sind deutlich. Im Gegensatz zu Männern sehen Frauen vor allem zur Entspannung (76%; Männer: 66%) oder zur Unterhaltung (87%; Männer: 82%) fern – und wer will sich dabei schon nach dem Fernsehprogramm richten? Ein klarer Vorteil für die einfache Aufnahmefunktion. Während von den Frauen, die kein IPTV nutzen, jede dritte angibt, Sendungen aufzuzeichnen sei kompliziert (34%), ist es bei den IPTV-Nutzerinnen nur jede vierte (24%). Bei der Frage, ob sie auch mal nicht ans Telefon gehen, wenn es beim Fernsehen stört, sind sich IPTV Nutzerinnen und Nicht-Nutzerinnen aber einig: Wenn die beste Freundin anruft, hebt frau ab (IPTV-Nutzerinnen: 87%; Nicht-Nutzerinnen: 84%). Auch andere Anlässe rufen Frauen – und Männer – vom Fernseher weg. Dabei zeigt sich überraschender Weise, dass IPTV offenbar die Gleichberechtigung fördert. Während unter allen Befragten ohne IPTV eher die Frauen angeben, durch Haushalt (53% ; Männer: 47%) oder Kinder (41% ; Männer: 33%) beim Fernsehprogramm unterbrochen zu werden, gleicht sich das Bild bei den IPTV-Nutzern an: Männer, die IPTV nutzen, geben häufiger an, den Fernseher für Hausarbeit zu verlassen (60%), ebenso ist der Anteil der Männer, der sich trotz laufender Sendung um den Nachwuchs kümmert, bei IPTV-Nutzern höher (37%). Auch direkt scheint IPTV die Partnerschaft zu fördern. Egal ob Männer oder Frauen: Zwei Drittel (64%) der IPTV-Nutzer unterbrechen das Fernsehprogramm, um sich zwischendrin mit dem Partner zu beschäftigen. Bei den Fernsehjunkies ohne IPTV ist es nur jeder Zweite (50%).